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Kurzhaar Magyar Vizsla
Kurzhaar Magyar Vizsla

Herzlich Willkommen in der wunderbaren Welt der/unserer Magyar Vizsla! Der ungarische Vorstehhund ist als solcher ein Jagdhund, der sehr menschenbezogen ist. Wir züchten keine Vizsla aus Jagdlinie, sondern möchten vor allem Familienhunde hervorbringen, die – mit ausreichend geistiger Auslastung – auch ohne Jagd glücklich sein können. Dennoch: Der Magyar Vizsla wurde über eine lange Zeit als Jagdhund gezüchtet und wird diese Passion in sich tragen. Auch in der Verwandtschaft unserer Hunde finden sich immer wieder Vertreter, die jagdlich geführt werden.

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Der Magyar Vizsla

Es handelt sich beim Magyar Vizsla um den Ungarischen Vorstehhund, das haben wir bereits gesagt. Es gibt auf der einen Seite den kurzhaarigen und auf der anderen Seite den drahthaarigen Magyar Vizsla. Wenn auch beide Rassen sehr ähnlich sind, gibt es doch – nicht nur in der Optik – Unterschiede. Weil wir den kurzhaarigen Vizsla züchten, möchten wir nur kurz auf seinen drahthaarigen Bruder eingehen:


Der Drahthaarige Ungarische Vorstehhund (auch Drahthaar Vizsla)

Der Drahthaar Vizsla ist der nächste Verwandte des Kurzhaarigen Ungarischen Vorstehhundes
Der Drahthaar Vizsla ist der nächste Verwandte des Kurzhaarigen Ungarischen Vorstehhundes

Beim Drahthaarigen Ungarischen Vorstehhund handelt es sich um eine Hunderasse, die von der FCI anerkannt ist. Der auch als Drahthaar Vizsla bezeichnete Jagdhund gehört zu den sogenannten Jagdgebrauchshunden. Entstanden ist der nahe Verwandte des kurzhaarigen Verwandten in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts: Es wurde der Kurzhaarige Ungarische Vorstehhund mit dem Drahthaarigen Deutschen Vorstehhund gekreuzt. Im Jahr 1966 wurde der Drahthaar Vizsla dann als Rasse anerkannt und bekam die FCI-Standard Nummer 239. Es handelt sich beim Drahhaarigen Ungarischen Vorstehhund also um eine verhältnismäßig junge Rasse.

Aussehen und Charakter

Die Statur des Drahthaarigen Ungarischen Vorstehhundes ist robuster als die des Kurzhaarigen Verwandten. Er wird als lebhaft, hager und trocken bezeichnet. Rüden werden zwischen 58 cm und 64 cm groß, Hündinnen bleiben mit 54 cm bis 60 cm kleiner. Selbstverständlich gibt es genetisch bedingt Abweichungen. Farblich sind alle semmelgelben Farben erlaubt, teilweise sind weiße Abzeichen an Zehen, Kehle oder Brust möglich. Die Fellstruktur ist kräftig, dicht und – natürlich – drahthaarig.

Ein Magyar Vizsla lernt gerne und schnell, wenn man es richtig angeht. Wenngleich der Drahthaarige Magyar Vizsla genau wie der Kurzhaarige Ungarische Vorstehhund selbstbewusst ist, ist Grobheit fehl am Platze. Was sich mittlerweile grundsätzlich durchgesetzt haben sollte, ist für einen Vizsla unverzichtbar. Zweifelsohne hat diese Hunderasse eine sehr gute Nase und steht – Nomen est Omen – fest vor.

Verwendung des Drahthaar Vizslas

Wie bereits erwähnt, handelt es sich beim Drahthaar Vizsla um einen Jagdgebrauchshund. Er ist vielseitig einsetzbar, etwa im Wasser, auf dem Feld und auch im Wald. Als Familienhund ist er aufgrund seines tollen Charakters absolut geeignet, braucht aber passende Auslastung.


Kurzhaariger Ungarischer Vorstehhund

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Kurzhaariger Magyar Vizsla

Nun zurück zu „unserem“ Hund. Hier möchten wir etwas mehr schreiben, versuchen aber, euch nicht zu langweilen ;-). Selbstverständlich handelt es sich auch beim Kurzhaar Vizsla um eine Hunderasse mit FCI-Anerkennung (Standard-Nummer 57). Auch er zählt folgerichtig zu den Jagdgebrauchshunden.

Der Ursprung und geschichtlicher Hintergrund

Die Entstehung geht bis in die 1920er Jahre zurück, doch die Geschichte reicht wahrscheinlich bis ins 9. Jahrhundert zurück: Magyaren brachten einen solchen Hundetyp aus dem asiatischen Raum mit, als sie das Karpatenbecken besiedelten. Die Farbe des Ungarischen Vorstehhundes ist eine Tarnfarbe für Getreidefelder und Steppen. Als Vorstehhunde, Setter und Pointer modern wurden, verschwanden die Vorfahren des Magyar Vizslas. Um 1920  erinnerte man sich an den alten Jagdhundtyp und startete mit der Registrierung des Bestandes. Ungefähr zur gleichen Zeit entstand auch die „Ungarische Vizsla-Züchtervereinigung“, durch die der Kurzhaarige Magyar Vizsla züchterisch betreut wurde. Im Jahr 1936 erkannte die FCI den Kurzhaar Vizsla als Hunderasse an. Nach einigen Rückschlägen im Zuge der beiden Weltkriege gibt es immer mehr Liebhaber der Rasse und der Bestand gilt als gesichert.

Aussehen des Kurzhaar Vizslas

Für Rüden sind 58 cm bis 64 cm angegeben, für Hündinnen 54 cm bis 60 cm. Wenngleich der Körper recht schmal ist, ist er gut bemuskelt. Es sind diverse Farbnuancen von Dunkelgold bis Semmelgelb erlaubt, auch kleine weiße Abzeichen auf der Brust sind gestattet. Geflecktes Fell erlaubt die FCI nicht.

Die Augen sind mittelgroß, der Fellfarbe angepasst. Sie sollten nie stechend oder kalt sein. Dunkle Augen werden gegenüber sehr hellen bevorzugt – wie es bei Jagdhunderassen üblich ist.

Die Ohren sind tief angesetzt und hängen unten abgerundet dicht an den Wangen herunter. Die Lefzen des Kurzhaar Vizslas hängen nicht und zeigen sich eng anliegend. Ist der Kurzhaarige Ungarische Vorstehhund in Bewegung, wird die Rute waagerecht getragen. Das Kupieren ist unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt.

Charakter und Verwendung

Der Kurzhaar Vizsla wird bei der Jagd ganz verschieden eingesetzt: Er ist zum einen sehr guter Schweißhund, apportiert mit einem weichen Fang, ist ausdauernd und schnell. Dabei ist er sowohl spur- als auch fährtensicher. Seine Lernwilligkeit, Menschenfreundlichkeit, Anhänglichkeit und Sensibilität machen ihn zu einem Hund, der in die Familie gehört – keinesfalls in den Zwinger.  Natürlich ist eine ausreichende Beschäftigung notwendig: Geistig und Körperlich. Deshalb eignet sich der Kurzhaar Vizsla beispielsweise für das Mantrailing und für die Fährtenarbeit. Unterforderung kann unerwünschte Verhaltensweisen zur Folge haben.

Die Pflege eines Magyar Vizslas

Pflege braucht ein Kurzhaariger Magyar Vizsla kaum: Das Fell reinigt sich fast von selbst. Hin und wieder kann es nötig sein, die Krallen zu schneiden. Hier ist jedoch große Vorsicht geboten, damit keine Schmerzen entstehen.

Hier ist zu beachten, dass der Vizsla – wie jede andere Hunderasse auch – zu verschiedenen Erkrankungen neigt. So schwächt die Myositis die Bissmuskeln. Dabei kommt es zu Problemen beim Schlucken und zum Erbrechen von Schaum. Folge kann eine erschwerte Futteraufnahme sein. Natürlich sollte auch auf andere Schwerwiegende Krankheiten geachtet werden, zum Beispiel Tumorwachstum, Herzschwäche, Epilepsie sowie Augenprobleme.


Berliner Vizsla: Kurzhaar Magyar Vizsla Züchter ohne Papiere
Berliner Vizsla: Kurzhaar Magyar Vizsla Züchter

Soweit ein kurzer Überblick über den Drahthaarigen und Kurzhaarigen Magyar Vizsla. Wenn du dich erst einmal über verschiedene Möglichkeiten für den Welpenkauf informieren möchtest, kannst du das gerne tun: Magyar Vizsla kaufen | Kaufmöglichkeiten. Über unsere Würfe informieren wir auf der Seite unsere Welpen. Wenn du dich für einen Welpen interessierst, lies dir bitte die folgende Seite durch: Welpenkauf.


Kleine wichtige Information: Wir geben einen Vizsla nicht in Außenhaltung ab. Da können potentielle Käufer noch so sehr darauf hinweisen, dass sie eine Hundehütte gekauft und einen sicheren Zwinger gebaut haben. Das heißt natürlich nicht, dass ihr keine Hundehütte kaufen sollt oder ein Zwinger in bestimmten Situationen nicht sinnvoll sein kann. Dennoch: Der Magyar Vizsla gehört in die Familie, ins Haus. Er schließt sich sehr eng an und würde sich draußen alles andere als wohlfühlen!