A-Wurf: Seit heute gibt es eingeweichtes Trockenfutter „pur“

In den letzten Tagen gab es Trockenfutter eingeweicht in Welpenmilch – immer ein bisschen mehr. Einfach zur Gewöhnung an den Trockenfutter-Geschmack. Von „Suppe“ haben wir uns zu „Brei“ vorgearbeitet, bis die Trockenfutter-Stückchen noch weiche „Teile“ waren. Tja – auch ein Magyar Vizsla muss das Kauen natürlich erst lernen ;-).

Im nächsten Schritt gibt es also ab heute Trockenfutter, das nur in Wasser eingeweicht wurde. Noch sehr weich, bis die Stückchen immer härter bleiben. Ziel ist es, dass die Welpen mit dem Auszug Trockenfutter fressen.

Warum Trockenfutter?

Ich bin Verfechter der hauptsächlichen Trockenfutter-Fütterung. Das hat viele Vorteile: Auf der einen Seite ist es nur selten ein Problem, Hunde von Trockenfutter auf Nassfutter oder BARF umzustellen – umgekehrt ist es hingegen oft nicht so einfach. BARF kommt für mich bei den Welpen nicht in Frage – da bin ich zu unsicher hinsichtlich der Nährstoffe. Nassfutter füttere ich aus o.g. Grund nicht.

Die Vorteile von Trockenfutter

Neben dem Vorteil der Gewohnheit und der leichteren bzw. nicht mehr notwendigen Umstellung, hat hochwertiges Trockenfutter den Vorteil, den Welpen bzw. den Hund mit den wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Außerdem hast du noch einen großen Vorteil, wenn du Trockenfutter fütterst:

Du kannst deinen Hund sehr effektiv auch passiv auslasten

Wenn dein Hund gewohnt ist, für sein Futter zu arbeiten – und den Grundstein versuchen wir zu legen – kannst du deinen Hund „nebenbei“ auslasten. Stell‘ dir vor, du teilst die Ration auf drei Teile auf und verteilst jeden Teil 1 x täglich so, dass dein Hund 10 Minuten suchen muss. Dann hat er 30 Minuten seine Nase benutzt – eine tolle Grundauslastung. Mit einer solchen Auslastung ist dein Hund wahrscheinlich schon deutlich zufriedener als wenn du ihm nur den Napf hinstellst.

Hier waren die Brocken etwas zu kurz noch in Milch eingeweicht (also recht hart). Jeder Anfang ist schwer, vor allem wenn er so schwer gemacht wird 😉 . Auch ich übe halt noch…